Die Teufelstreppe

Die Sage berichtet, der Teufel habe den Himmel erstürmen wollen, indem er dort, in den Bergen des Fockenbachs, Stein auf Stein setzte.
Mit einer Treppe aus Steinen wollte er hoch in den Himmel, um Gott von seinem Thron zu stürzen. Von überall her schleppte er die Quarzblöcke herbei.
Stufe um Stufe wuchs die Treppe, sodass sie schon die Wolken erreichte. Mit immer größerem Eifer arbeitete der Beelzebub.
Höher und höher ystieg das Werk. Fast konnte er mit seiner Hand an das Himmelsfenster reichen. Da rührte Gott mit seinem Finger an der Steintreppe, und die gewaltigen Felsbrocken stürzten mit Donnerkrachen hinab.
In alle Winde zerstreut liegen noch heute die hell schimmernden Quarztrümmer. Der Teufel selbst aber floh und hat sich im Fockenbachtal nicht mehr sehen lassen. Seitdem führt der massive Felsblock den Namen „die Teufelstreppe", in der Mundart auch „de Deuwelstrepp" genannt.

teufelstreppeBild: Teufelstreppe Vorderansicht

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Bild: Teufelstreppe Rückansicht


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