Das Ortswappen von Kurtscheid
Gespalten von Gold und Silber durch eine eingebogene grüne Spitze; links vier rote Schrägbalken; rechts ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; unten über goldenem Dreiberg, von diesem teils verdeckt, ein vier- speichiges und sechzehnzackiges silbernes Zahnrad.
Die Schrägbalken aus dem Wappen von Wied und das schwarze Kreuz von Kurköln erinnern an die jahrhunderte lange Teilung (bis 1803) der Gemeinde Kurtscheid in einen wiedischen und kurkölnischen Ortsteil.
Der Dreiberg versinnbildlicht die Lage Kurtscheids, der höchstgelegenen Siedlung des Kreises Neuwied, auf der Wasserscheide zwischen mehreren Zuflüssen der Wied; er verweist zugleich auf das Grundwort „scheid" des Ortsnamens.
Seine goldene Farbe symbolisiert den Ackerbau, das Grün den bedeutenden Waldbestand der Gemeinde, der mehr als die Hälfte der Gemarkung ausmacht und ein geschätztes Erholungsgebiet darstellt. Das silberne Zahnrad steht für die frühere wie für die moderne Industrie im Gemeindegebiet: die zahlreichen Eisenerzgruben von einst wie die Kleinindustrie- und Gewerbebetriebe von heute.
Rechtsgültig durch Genehmigungsurkunde vom 19.6.1980 (Bezirksregierung Koblenz). Entwurf: Albert Meinhardt/Neuwied


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