Die folgenden Darstellungen der Kurtscheider Dorfgeschichte stützten sich im wesentlichen auf die Ausführungen von Dr. Albert Hardt in seinen Buchveröffentlichungen „Im Wiedischen Land“ und „Im Land der Neuerburg an der Wied“. Weitere Quellen sind Werke von Pfarrer Schug (Dekanat Engers), Pfarrer Joh. Boden (Chronik 1949) u. anderen.
Schon an den beiden Buchtiteln von Albert Hardt ist erkennbar, dass Kurtscheids Geschichte eng mit dem Neuwieder Grafen- bzw. Fürstenhaus verbunden ist, was auch u.a. die roten Schrägbalken im Ortswappen, das seit 1980 besteht, dokumentieren.
[In früheren Chroniken wird die erste urkundliche Erwähnung von Kurtscheid auf das Jahr 1235 datiert, was ein Irrtum war. Die Urkunde, die die Schenkung einiger Güter zu Kutscheid (…bona mea de Cutscheid) des Heinrich Herr zu Covern dem Kloster Wülfersberg zusprach, meint die Siedlung „Kutscheid“, die nordöstlich von Großmaischeid liegt, nahe der heutigen Autobahn A3. Das ist ohne Zweifel so, zumal die zugehörige Pfarrei Marienrachdorf stets zur Grafschaft Isenburg gehörte, in der die Familie v. Covern zeitweise Mitteilhaberin und Patronin war.]
Im Folgenden wird die Geschichte Kurtscheids der besseren Übersicht halber in 4 logische Zeitabschnitte unterteilt:
Am Ende der Zeitreise findet sich zusätzlich noch eine statistische Übersicht zur Bevölkerungsentwicklung von Kurtscheid.
Wir wünschen unseren Besuchern viel Spaß bei der Erforschung der Kurtscheider Geschichte.